📍 Tschechien - Tag 772 ☀️

👉 „Piep“ macht es! Was war das? Ein kurzer Blick auf die Uhr? Es ist kurz nach viertel 3 Uhr nachts. Um uns herum ist es friedlich, dunkel. „Piep“ Schon wieder! Ich gehe auf die Suche nach dem mysteriösen Piepsen. Ein kurzer Blick in den Technikschrank verrät, alles noch da, alles so wie es sein sollte. Nur wo könnte Piep noch sitzen? Es kommt aus dem Boden, dann kann es ja nur einer der 8 Wassermelder „Piep“ sein.
Der kleine Pieper ist dann doch schnell gefunden. Und jetzt? Die Wassermelder sind für eine Nutzzeit von 10 Jahren „Piep“ ausgelegt. Aus- und Einschalter gibt es hier nicht. Alle 32 Sekunden schreit der Kleine nach, ja nach was? Einer neuen Batterie? Ok, an Schlaf ist eh nicht zu denken, also wird das Netz nach „Piep“ einer Ersatzbatterie durchsucht.
Mh, der Hersteller gibt keine Empfehlung, wie das Gehäuse geöffnet werden könnte. So kommt Kollege Rohe Gewalt zum Einsatz und siehe da, 5 Minuten und etwas Blut vom Ringfinger später ist das Kunststoffgehäuse „Piep“ entzweit. Mh, jetzt wird klar, wieso der kleine Pieper so kostenintensiv war. Ein gutes Stückchen Hardware versteckt sich im Inneren. Und eine Batterie, die beim Versandhandel des Vertrauens 13 € kosten soll. Sollte ja auch 10 Jahre halten. Gut, bei uns waren es „Piep“ knapp 5 Jahre.
Bestellen ist hier so nicht möglich, auch sind mir die Kosten recht hoch. Etwas anderes muss her. Jetzt geht es erst mal wieder in die Federn. Der Pieper kommt ins Fahrerhaus unter eine Decke. Er quittiert den Umzug mit einem “Piep“ und Ruhe ist.
Am frühen Morgen wird dann gebastelt. Die alte Batterie kommt raus und ein paar Kabel halten Einzug. Das Vorhaben ist schnell durchdacht. Die benötigten 3 Volt werden in Zukunft von 2 AA-Batterien eingespeist. Diese kommen auf das alte Gehäuse, da im Inneren akute Platzprobleme herrschen.
Mangels eines 3D-Druckers (was in Kürze endlich geändert wird) werden ein paar kleine Gehäuse für AA-Batterien geordert. Zum Probelauf werden die beiden Batterien on the fly verdrahtet und voilà, der kleine Piepser ist wieder unter den Lebenden. Ein kurzer Funktionstest wird von ihm mit kräftigem und wirklich lautem Piepsen beantwortet.
Nun, Operation geglückt, Patient am Leben. Und sollten die anderen 7 Geschwister von Pieper ebenso bald nach neuer Energie piepsen, ist die Lösung nicht weit entfernt. Dann aber mit einer richtigen Batteriehalterung.
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